Die sozial-ökologische Transformation als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen

Die sozial-ökologische Transformation unserer Wirtschaft kann nur gelingen, wenn wir alle beteiligten Akteure einbinden. Egal ob es um die Mobilitätswende, die Energiewende, die Agrarwende oder die Einführung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft geht, überall sind wir darauf angewiesen, dass Verbraucher*innen, Unternehmer*innen, Zivilgesellschaft und Politik zusammen an einem Strang ziehen.

Dies bedeutet, dass wir offen bleiben für verschiedene Perspektiven und Lösungsansätze. Ob wir in Zukunft unser Wirtschaftswachstum tatsächlich vom Ressourcenverbrauch entkoppeln können, bleibt eine offene Wette. Neben der Umsetzung einer Grünen Ökonomie, müssen wir daher auch offen bleiben für radikalere Ansätze, die ein grundsätzliches Umdenken in unserer Art zu Wirtschaften und zu Konsumieren verlangen. Wo sich radikaler Realismus und pragmatischer Idealismus treffen, muss dabei in der konkreten Sacharbeit immer wieder neu ausgehandelt werden. Gemeinsame Richtschnur für uns alle sollten die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen sein.

Im Europäischen Parlament möchte ich mich für die Einführung und verbindliche Umsetzung einer ambitionierten Nachhaltigkeitsstrategie auf europäischer Ebene einsetzen!

Die Wirksamkeit unserer Bürger*innen stärken

Um unsere Wirtschaft nachhaltiger und unsere Gesellschaft fairer zu machen, müssen wir die Wirksamkeit unserer Bürger*innen stärken. Dafür braucht es fairen Wettbewerb und eine angemessene Beschränkung von wirtschaftlichen Monopolen wie bei Amazon und Facebook. Denn im Mittelpunkt Grüner Politik steht immer der einzelne Mensch in seiner Würde und Freiheit – auch in Zeiten der Digitalisierung und der sich rasant wandelnden Arbeitswelt.

Das heißt aber auch, dass jede*r von uns etwas ganz Bestimmtes zu einer sozialeren und ökologischeren Gesellschaft beitragen kann. Grüner Pionier- und Gründergeist hebt diesen Schatz! Denn Europa kann erst dann wirklich liefern, wenn es seine Bürger*innen auch liefern lässt. Wir müssen daher die Verbraucherrechte weiter stärken, die Rahmenbedingungen für grüne und am Gemeinwohl orientierte Unternehmensgründungen verbessern und die Möglichkeit zur politische Teilhabe durch neue Formen der Beteiligung gezielt fördern.

Im Europäischen Parlament möchte ich mich einsetzen, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen und weiterzuentwickeln!

Das Friedensprojekt Europa sichern und weiterentwickeln

Europa war immer schon mehr als eine bloße Wirtschaftsunion. Europa ist ein Friedensprojekt, das wir ständig fortschreiben müssen. Dabei bedeutet Frieden immer mehr als nur die Abwesenheit von Krieg. Nur wenn wir die Auswüchse einer entfesselten Globalisierung stoppen, soziale und ökologische Mindeststandards in den globalen Lieferketten aktiv einfordern, und den Welthandel offen und fair gestalten, bewahren wir Europas Glaubwürdigkeit als Friedensmacht in der Welt.

Um den globalen Herausforderungen unserer Zeit krafvoll begegnen zu können, brauchen wir ein europäisches Deutschland und kein deutsches Europa! Dabei werden wir unsere europäische Selbstbestimmung und unsere frei Art zu leben langfristig nur dann erhalten können, wenn wir es gemeinsam schaffen, Europas Wirtschaft zukunftsfest zu machen.

Im Europäischen Parlament möchte ich mich dafür einsetzten, das Friedensprojekt Europa und unsere europäische Selbstbestimmung auch für die nächsten Generationen zu sichern.